Rocklexikon

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Rocklexikon - „Bohemian Rhapsody“
Das 20th Century Fox-Logo strahlt golden auf der Kinoleinwand, es erklingt die Fanfare mit der Brian-May-Gitarre und dem Roger-Taylor-Schlagzeug. Mit „Bohemian Rhapsody“ kommt ein Film in die Kinos, der den rasanten Aufstieg der Gruppe Queen und deren charismatischen Sänger Freddie Mercury charakterisiert. Hören Sie in der neuen Ausgabe des Rocklexikons von und mit Heiko Pfeng wie der Film die Zeit der späten 70er Jahre mit großer Detailfreude in warmen anlogen Farbtönen rüberbringt, auch wenn die Computeranimationen manchmal etwas künstlich wirken. „Bohemian Rhapsody“ ist keine Dokumentation, aber ein guter Unterhaltungsfilm, gerade in seinen komödiantischen Momenten, die vom trockenen und gut pointierten britischen Humor leben. Da fällt es kaum auf, das es der Film mit der Realität nicht immer ganz genau nimmt und einige Details aus Mercurys Leben weggelassen werden. Höhepunkt des Filmes ist am Ende Queens Live-Aid-Konzert aus dem Jahr 1985. Kurz zusammengefasst: Historisch ungenau, aber atemberaubend inszeniert. Sehenswert.