Depeche Mode und die DDR

Rocklexikon immer dienstags 16 Uhr, freitags 10 Uhr, sonntags 17 Uhr

Vor 30 Jahren, genau am 7. März 1988, spielten Depeche Mode in der Ostberliner Werner-Seelenbinder-Halle ihr erstes und einziges Konzert in der DDR. Im Rocklexikon von und mit Heiko Pfeng hören Sie wie „Depeche Mode“ die mit ihrer Musik die Jugend des Ostens elektrisierte. Das Depeche Mode Fieber hat Ende der 80er Jahre den Osten erreicht. Mit ihrem melancholischen Synthie-Pop trifft die Band voll den Nerv der Ost-Teenies. Depeche Mode, ursprünglich der britischen New Romantic-Bewegung entsprungen, sind aus dem Electro-Pop 80er Jahre nicht mehr wegzudenken. Als eine der ersten Bands, deren Musik durch Synthesizer entstand, begannen Depeche Mode zunächst als Dance-Pop-Band, deren Klänge im Laufe der Zeit düsterer und dramatischer wurden. Hören Sie auf der Frequenz 100.4 MHz oder via Livestream  heute um 16 Uhr, Freitag 10 Uhr und Sonntag 17 Uhr, warum am 27. April 1988 an der S-Bahn-Haltestelle Ho-Chi-Minh-Straße in Leipzig Trichterlautsprecher abgebaut wurden.